sábado, 17 de mayo de 2025

Veggie statt Fleisch - der Speiseplan unserer Vorfahren

 


Es ist eine der großen Fragen der Menschheitsgeschichte: Seit wann essen unsere Vorfahren Fleisch? Mit einer neuen Zahnanalyse konnten der Speiseplan von menschlichen Vorfahren zum ersten Mal untersucht werden - mit einem klaren Ergebnis.

"Wir haben zum ersten Mal wirklich handfeste Beweise und harte Zahlen", sagt Geochemikerin Tina Lüdecke. Ihr Forschungsteam fühlt den Vorfahrendes Menschen auf den Zahn und analysiert am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, was menschliche Vorfahren vor mehr als drei Millionen Jahren gegessen haben. Waren sie Vegetarier, oder haben sie schon regelmäßig Fleisch gegessen?

Seit wann essen unsere Vorfahren Fleisch?

Wie wichtig war Fleisch für die Entwicklung hin zum modernen Menschen? Diese Frage will das Mainzer Forschungsteam beantworten, darunter auch Anthropologin Jennifer Leichliter. "Wir sind in der Lage, durch die chemische Signatur im organischen Teil der Zähne die Ernährung zu bestimmen. Davon konnte man jahrzehntelang nur träumen."

Zahnschmelz ist die härteste Substanz im Körper. Deshalb bleiben in ihm winzige Spuren, kleine Stickstoffisotope, auch nach Millionen von Jahren stabil. Das Forschungsteam gewinnt sein Analysematerial durchs Bohren - ähnlich wie beim Zahnarzt. Sie suchen im Zahnschmelz nach Spuren von winzigen Eiweißbausteinen, den Aminosäuren. Ein chemischer Fingerabdruck wird dann durch die Stickstoffisotopen-Analyse bestimmt.

Je nach Ernährung verändert sich das Verhältnis von schwerem und leichtem Stickstoff. Dieses Verhältnis im Zahnschmelz verrät, was unsere Vorfahren gegessen haben. Schon eine kleine Probe von nur wenigen Milligramm reicht für die Analyse aus.

Australopithecus lebte größtenteils als Vegetarier

Das Forschungsteam konnte die neue Zahnanalyse zum ersten Mal an sieben Vormenschen von der Gattung Australopithecus testen. Das sind die letzten Menschenaffen, aus denen dann die Gattung Homo, also der Mensch, entstanden ist.

Die Ergebnisse der im Fachmagazin Science veröffentlichten Studie sind eindeutig: Das Forschungsteam findet in den Zähnen keinen Hinweis auf Fleisch. "Das heißt nicht, dass sie gar kein Fleisch gegessen haben, aber auf jeden Fall nicht genug, um es zu messen oder das Gehirnwachstum zu beeinflussen", sagt Tina Lüdecke.

Vielleicht mal ein Ei oder Termiten - aber viel mehr tierisches Eiweiß haben die Vorfahren der Gattung Australopithecus vor drei Millionen Jahren nicht gegessen. Australopithecus war also größtenteils Vegetarier. Das zeigen die Zahnanalysen von Funden im südöstlichen Afrika, die etwa 3,3 bis 3,7 Millionen Jahre alt sind.

Für die Analyse hat das Mainzer Forschungsteam die Ergebnisse mit fossilen Zahnproben von Fleischfressern wie Hyänen oder Säbelzahnkatzen verglichen. Die dafür nötige Zahnschmelzanalyse kann derzeit nur am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und in den USA an der Princeton Universität durchgeführt werden.

Analysen sollen Fleischkonsum zum ersten Mal beweisen

Der Fleischkonsum unserer Vorfahren ist in der Fachwelt ein umstrittenes Thema. Manche Forschende vermuten, dass die ersten Vorfahren schon vor 3,5 Millionen Jahren regelmäßig Fleisch gegessen haben, also der Australopithecus. Andere nehmen an, dass erst die Vorfahren der Gattung Homo vor etwa zwei Millionen Jahren auf den Geschmack kamen. "Davon gehen wir aus", sagt Anthropologin Leichliter vom Max-Planck-Institut für Chemie. Doch mit der neuen Analyse könnte das erstmals bewiesen werden.

Wie wichtig war Fleisch für die Entwicklung des Menschen?

Noch ist unklar, welche Rolle Fleisch bei der Entwicklung hin zum modernen Menschen spielte. Es gibt zwar die Theorie, dass das Gehirn erst mit energiereicher Nahrung, zum Beispiel Fleisch, auf die heutige Größe wachsen konnte. Denn ein großes Gehirn benötigt deutlich mehr Energie. "Das Einfachste ist, eine Nahrungsquelle zu finden, die sehr viel Energie dem Körper zuführt - wie Fleisch zum Beispiel", sagt Lüdecke.

Doch wie wichtig war Fleisch wirklich? Andere Theorien gehen davon aus, dass vor allem das Feuer entscheidend war. Denn gekochte Nahrung liefert viel mehr Energie als Rohkost - wahrscheinlich war das Feuer der Durchbruch hin zum modernen Menschen. Auch dazu sollen die Zahnanalysen in Zukunft neue Hinweise liefern.

Bald wollen Lüdecke und ihr Team in Afrika weitere Zähne analysieren. Dort möchte die Geochemikerin dann vor allem Proben von jüngeren Menschenarten im östlichen Afrika oder Südostasien nehmen. Dann möchte sie zum ersten Mal nachweisen, wann genau unsere Vorfahren Fleisch gegessen haben.

VEGANES KOCHEN IN DER STEINZEITHÖHLE

Carnivoren oder Veganer: wie ernährten sich die steinzeitmenschen?

Die oft verbreitete Annahme, unsere frühen Verwandten wären in erster Linie Fleischesser gewesen, stellt sich nach jüngsten Forschungsergebnissen als falsch oder zumindest sehr fraglich heraus.

Essen wie die Neandertaler: die sogenannte Paläo-Diät (Steinzeit-Diät) wird heute oft als Synonym für eine sehr Fleisch lastige Ernährung benutzt. Nun zeichnen verschiedene Forscher ein ganz anderes Bild vom Speiseplan der Neandertaler und der frühen Homo-Sapiens. Die Ergebnisse verschiedener Forschungen zur Ernährung in der Steinzeit ergeben ein sehr interessantes und oft überraschendes Bild. So standen verschiedenste Pflanzen allein oder zumindest weit häufiger auf dem Speiseplan als angenommen.

Ein Forscherteam um Ceren Kabukcu1 von der Universität in Liverpool hat Funde von pflanzlichen Nahrungsresten aus dem Irak und aus Griechenland analysiert, die bis zu 75.000 und rund 12.000 Jahre alt sind. In einem Artikel im Journal „Antiquity“ schreiben die Forscher, dass diese Funde die ältesten Belege ihrer Art seien, die auf eine Zubereitung von Speisen in Südwestasien und in Europa schließen lassen. Die Funde seien die ersten echten Hinweise auf komplexes Kochen und damit auf eine Essenskultur bei Neandertalern und auch bei frühen modernen Menschen – lange vor dem landwirtschaftlichen Zeitalter.

Mit Hilfe von verschiedenen mikroskopischen Verfahren und Techniken analysierten die Forscher Reste von verkohlter pflanzlicher Nahrung der Jäger und Sammler. Diese Untersuchungen gaben Hinweise auf die verwendeten Nahrungsmittel und die jeweiligen Zubereitungsmethoden. Das Zubereiten von Pflanzensamen durch Einweichen, Stampfen, Würzen und Erhitzen sehen die Forscher in der Tat als den Beginn des Kochens.

12.000 jahre alte kochkunst

Funde aus der Franchthi-Höhle in Griechenland geben Aufschluss über die frühen kulinarischen Fähigkeiten des Homo sapiens von vor 12.000 Jahren. So wurden verkohlte Samen und sogar Überreste von Nahrung gefunden, die an eine Art Fladenbrot erinnern. Verschiedene Schalen von Samen seien für Wicken, Linsen und andere Hülsenfrüchte charakteristisch. Einige dieser Hülsenfrüchte enthalten bittere Anteile, die erst durch eine Bearbeitung vor dem Verzehr genießbar gemacht werden müssen. Glatte Kanten und andere Strukturen der Samenüberreste ließen die Forscher zum Schluss kommen, dass die Frühmenschen diese gestampft, grob gemahlen oder eingeweicht haben. Zum Teil wurden wohl auch frische Samen mit einer höheren Feuchtigkeit verwendet. Die Funde aus Franchthi seien, so betonen die Forscher, die ältesten derartigen Reste von Pflanzen in Europa.

Im kurdischen Norden des Irak hingegen fanden die Forscher in der Shanidar-Höhle Hinweise auf die Zubereitungen von Platter-Erbsen und Erbsen. Wahrscheinlich verarbeitete Homo sapiens hier auch wilden Senf und Pistazien schon vor 35.000 bis 42.000 Jahren. Dies ließ sich aus zerkleinerten und verschmolzenen Nahrungsresten vermuten.

Fortschrittliche nahrungszubereitung der neandertaler

In der gleichen Höhle hatten Neandertaler schon vor 70 bis 75.000 Jahren Gräser und Früchte zubereitet. Bereits früher konnten Wissenschaftler anhand von Zahnstein-Analysen zeigen, dass in der Shanidar-Höhle Neandertaler eine sehr abwechslungsreiche Ernährung hatten und zum Beispiel Wildgetreide bereits erhitzen. Einzelheiten dazu lieferten nun die Ergebnisse der Forscher von der Universität in Liverpool.

Ob in den Höhlen in Griechenland oder im Irak, das Einweichen und Erhitzen wilder Pflanzen und das Verarbeiten durch Stampfen oder grobes Mahlen reduzierte die bitteren Substanzen in den Samenhüllen, was zu einem besseren Geschmack und zu einer höheren Verträglichkeit führte.

Ganz wurden die Samenhüllen jedoch nicht entfernt. Ein geringer Anteil von Tanninen und Alkaloiden behielten die frühen Menschen, laut den Forschern, wohl absichtlich. Ceren Kabukcu sieht darin den Beginn gewisser kulinarischer Kulturen, in denen Aromen schon sehr früh eine Bedeutung bekommen haben. Heute lieben ja auch viele Menschen Vollkorn als Brot oder im Müsli.

Homo Sapiens und Neandertaler waren also schon früh in der Lage etwas zuzubereiten. Und gewisse kreative Kochweisen kann man den Jägern und Sammlern wahrscheinlich zugestehen. Auch wenn man über die Art des Erhitzens ohne Töpfe und andere Kochutensilien nur spekulieren kann – Respekt haben beide sich dafür schon verdient.

Heute ist die Zubereitung von Speisen auf heißen Steinen wieder modern geworden. So können wir bei dem nächsten Besuch in einem Lavastein-Restaurant oder vor der nächsten Steinofen-Pizza ja einmal kurz auf unsere Vorfahren anstoßen.

Auf den zahn fühlen

Bereits vor der neolithischen Revolution (also dem erstmaligen Aufkommen von Ackerbau, Viehzucht, Sesshaftigkeit und Vorratshaltung) und damit in den groben Anfängen des Lebens, wie wir es heute kennen, hatten unsere Vorfahren mehr auf dem Kasten, als wir es noch vor einigen Jahren erahnten. Und doch war nicht alles „im grünen Bereich“ – wie man ebenfalls wissenschaftlich feststellen kann.

Neben den Analysen der pflanzlichen Nahrungsreste hat vor allem die schon erwähnte Zahnsteinanalyse viele neue Erkenntnisse gebracht. Forscher der Universität von Adelaide hatten schon vor einigen Jahren anhand dieser herausgefunden, dass es unter den Neandertalern Vegetarier gegeben hat. So sagt Laura Weyrich: „Wir haben uns die Fossilien von Neandertalern angeschaut und konnten tatsächlich erkennen, was sie damals gegessen haben. Zudem konnten wir rekonstruieren, in welchem Gebiet sie lebten, wie gesund sie waren oder welche Krankheiten sie hatten.“

Die Mikrobiologin aus Adelaide hat verschiedene Zähne von Neandertalern untersucht. Die Zähne stammen aus verschiedenen Gebieten wie Spanien, Belgien und Italien. Mit Hilfe von DNA-Sequenzen konnte sie die Ernährung je nach Gebiet unterscheiden und grob bestimmen. An den Zähnen aus nördlicheren Gebieten wurden viele Fleischreste von Mufflons, also Wildschafen, und Wollnashörnern gefunden. Hier muss also sehr viel Fleisch auf dem Speiseplan gestanden haben. Die Analysen aus Spanien, also wesentlich südlicher, aus der El Sidron-Höhle ergaben, dass es sich definitiv nicht um Fleischesser handelte.

Der Nachweis von Moos, Pinienkernen, Pilzen und Baumrinde erklärt sich durch die Umgebung, die damals vor allem aus Waldgebieten bestand. Die Paläo-Diät in Spanien war also fleischlos.

Medizinische Versorgung hat es damals ebenfalls in Ansätzen gegeben. So konnte auch Salizylsäure aus Baumrinde nachgewiesen werden. Das natürliche Schmerzmittel ist noch heute bekannt und Vorbild für die Pharmazie. Sogar Spuren natürliches Antibiotikum fand man, wie der Schimmelpilz Penicillin. Das Wissen über die Natur war also schon ausgeprägter als wir es von den „Keulen schwingenden Wilden“ erwartet haben.

Ein anderer blick auf die steinzeit

Neandertaler und frühe moderne Menschen haben bereits bewusst verstanden, wie sie die Ressourcen aus ihrer Umgebung nutzen konnten. Ihre soziale Kompetenz und das Zusammenleben waren ausgeprägter als lange gedacht. Unser Bild von der Steinzeit hat sich so stark verändert und neue Erkenntnisse werden es weiter tun.

In jedem Fall war es ein langer Weg vom Kochen in der Steinzeit bis hin zu den heutigen Kochsendungen im Fernsehen und den stylischen Food-Channels in den sozialen Medien. Vielleicht können wir bei dieser langen Geschichte auch etwas für uns selbst mitnehmen. Womöglich erkennen wir in unseren Vorfahren sogar Trendsetter für das, was heute vegane und pegane Ernährung heißt. Wenn es schon in der Steinzeit möglich war, sich pflanzlich zu ernähren, dann sollte es doch heute erst recht kein Problem sein. Wir von velivery glauben daran.

Warum der Mensch auch fleischlos kann

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" behauptet ein bekannter Slogan. Stimmt das wirklich? Oder kommen wir auch ganz gut ohne aus? Die Faktenlage ist eindeutig.

Auch wenn aufgrund zahlloser Skandale wie BSE und Gammel-Döner die Zahl der Vegetarier stetig steigt, haben die meisten Menschen noch immer große Lust auf Fleisch. Allein die Deutschen essen knapp 60 Kilogramm Wurst und Fleisch pro Kopf und Jahr, in den USA sind es noch einmal 30 Kilogramm mehr. Fragt sich: Ist es Gewohnheit oder raffiniertes Marketing, was uns zu Fleischessern manipuliert? Oder können wir schlicht biologisch nicht anders, weil unser Körper seit jeher auf die fleischlichen Nährstoffe angewiesen ist?

Dass der Mensch von seinen Ursprüngen her ein Fleischesser ist, kann kaum noch bezweifelt werden. Wissenschaftler haben mit Laserstrahlen die Backenzähne des Australopithecus abgetastet, des ältesten aller Hominiden, und stellten dabei fest, dass unsere Vorfahren offenbar einen breiten Speiseplan aus Blättern, Früchten, Samen, Wurzeln, Knollen - und Fleisch hatten. Wobei sie sich allerdings wohl vom Obstesser dorthin entwickelten, wie Tobias Lechler vermutet, der an der Universität Hannover seine Doktorarbeit über die "Ernährung als Einflussfaktor auf die Evolution des Menschen" geschrieben hat.

Denn die Früchte lieferten einfache Kohlehydrate, für deren Verwertung ein kurzer Verdauungstrakt mit nur einer Magenkammer reichte - und diese Kurzversion eignete sich auch für den Verzehr von Fleisch, das nicht zu lange in einem warmen Körper liegen sollte, weil es schnell verdirbt. Die Fähigkeit zum optimalen Verwerten von hartfasrigem Gemüse ging dabei zwar verloren (was die meisten von uns bestätigen können, wenn sie nach dem Verzehr von Zwiebeln oder Kohl mit Blähungen zu kämpfen haben), doch dafür hatte der Frühmensch nun eine Alternative, zumal wenn es in Trockenzeiten nur wenige Früchte gab.

Ohne Fleisch kein Homo Sapiens?

Zudem bot das Fleisch eine Eiweißquelle, die womöglich das Wachstum des Gehirns bis zu seiner heutigen Größe förderte. "Dass Menschen tierische Nahrungsquellen in ihren Speiseplan aufnahmen, war sehr wahrscheinlich ein Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung seiner kognitiven Leistungsfähigkeit", erklärt Lechler. Ohne die tierischen Eiweiße hätte sich der Mensch womöglich nicht zum Homo sapiens mit seinen einzigartigen Verstandeskräften entwickeln können.

Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass wir in der heutigen Wohlstandsgesellschaft mit ihrem üppigen Lebensmittelangebot immer noch auf Fleisch angewiesen sind. Zwar kann unser Verdauungstrakt tierische Eiweiße besonders leicht verwerten, weil ihre Aminosäurenstrukturen den unsrigen ähneln. Doch durch eine Kombination von Eiern, Molkereiprodukten und pflanzlichen Lebensmitteln - wie etwa Kartoffeln und Quark oder Ei und Soja - werden wir mit Eiweißen versorgt, die in ihrer Verwertbarkeit nicht nur dem Fleisch ähnlich, sondern ihm sogar überlegen sind. Unser Stoffwechsel kann sie noch leichter verarbeiten.

Auch die hartnäckige, von der Lebensmittelindustrie verbreitete These, wonach Fleisch nicht zuletzt deswegen "Powerfood" für uns sei, weil es als Quelle von Eisen und B-Vitaminen nicht zu toppen wäre, erweist sich als Mythos. So enthalten 100 Gramm Schweineschnitzel etwa ein Mikrogramm Vitamin B12 und damit deutlich weniger als etwa ein Frühstücksei (1,4 Mikrogramm). Darüber hinaus hat gerade der aktuelle Trend zum fettreduzierten Lightfood dazu geführt, dass Fleisch nur noch bedingt zur Mineralienversorgung taugt. Vor allem Schweine, die durch Züchtung und spezielle Fütterung immer weniger Fett auf den Rippen haben, liefern nicht nur weniger Kalorien, sondern eben auch weniger Mineralien. Ihr Eisengehalt zum Beispiel ist laut Erhebungen des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf um 60 Prozent niedriger als in den üblichen Nährwerttabellen angegeben. Die genauen Ursachen für diesen Schwund sind bisher ungeklärt.

"Wir brauchen nicht so viele Mineralstoffe wie weithin vermutet"

Dennoch hat diese Demineralisierung des Fleisches in den letzten Jahren hierzulande keineswegs dazu geführt, dass wir nun kollektiv unter Eisenmangel und Blutarmut leiden. Und unser Immunsystem ist nicht zusammengebrochen, weil uns plötzlich Selen und Zink fehlte. Das heißt, entweder liefern die pflanzlichen Lebensmittel sowie Eier und Milch genug Mineralien, so dass der Verlust im Fleisch nicht ins Gewicht fällt, oder aber: Wir brauchen nicht so viele Mineralstoffe, wie weithin vermutet wird. Unabhängig davon bleibt festzuhalten: Als Nährstoffquelle ist Fleisch durchaus entbehrlich.

Aber es schadet uns auch nicht zwangsläufig. Zwar werden viele Mediziner und Ernährungswissenschaftler nicht müde, vor den Folgen hohen Fleischkonsums zu warnen, weil er den menschlichen Körper mit tierischen Fetten überschwemme, die schließlich zu Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen würden. Die These lässt sich jedoch nur halten, wenn die wissenschaftlichen Daten auch verarbeitetes Fleisch berücksichtigen. Dazu zählen alle Produkte, die durch Räuchern, Salzen, nitrithaltiges Pökelsalz oder andere Chemikalien behandelt wurden, um sie haltbar zu machen oder geschmacklich und optisch aufzuwerten, wie etwa dunkler würziger Schinken, Salami, Wurst und Hot Dogs.

Ein Forscherteam der Harvard School of Public Health in Boston analysierte die aktuellen Forschungsarbeiten zu den Zusammenhängen von Diabetes, Herzerkrankungen und Fleischverzehr. Eine Fleißarbeit, denn es galt, insgesamt 1600 Publikationen zu sichten. Aus diesen blieben schließlich 20 Arbeiten übrig, in denen die Verarbeitung des Fleisches berücksichtigt wurde. Sie lieferten immerhin noch Daten von mehr als 1,2 Millionen Menschen, was man als durchaus repräsentativ bezeichnen kann.

Nur unbehandeltes Fleisch ist unbedenklich

Im Ergebnis zeigte sich: Schon der tägliche Verzehr von 50 Gramm verarbeitetem Fleisch reicht aus, um das Diabetesrisiko um 19 und das Risiko für eine Herzerkrankung um 42 Prozent ansteigen zu lassen. Also reicht schon das tägliche Frühstücksbrötchen, dick mit Salami belegt, um Herz und Stoffwechsel negativ zu beeinflussen. Wer dagegen die gleiche Menge an nicht behandeltem Fleisch isst, hat kein höheres Risiko als der Bevölkerungsdurchschnitt. Ein kleines, frisches Steak am Tag ist also aus gesundheitlicher Sicht unbedenklich.

Studienleiterin Renata Micha betont, dass auch andere Risikofaktoren für Herz und Stoffwechsel in ihren Ergebnissen berücksichtigt wurden, aber keine Rolle spielten: "Die Konsumenten von verarbeitetem und die von frischem Fleisch haben einen ähnlichen Lebensstil." Man findet unter ihnen beispielsweise ähnlich viele Raucher. Es sind also tatsächlich der Schinken und die Salami und nicht die Lebensgewohnheiten der Salami- und Schinkenesser, die Herz- und Stoffwechselerkrankungen fördern.

Bleibt die Frage, warum verarbeitete Fleischprodukte so schädlich sind. Ihr Anteil an Cholesterin und ungesättigten Fetten spiele jedenfalls keine Rolle, erklärt Micha, denn darin unterschieden sie sich nicht von unverarbeiteten Produkten. "Dafür enthalten sie 50 Prozent mehr Nitritsalze sowie viermal so viel Kochsalz", so die Epidemiologin. Kochsalz gilt als Risikofaktor für Bluthochdruck.

Renata Micha räumt ein, dass man die Daten nicht im Hinblick auf das Risiko von anderen schweren Erkrankungen untersucht hätte wie etwa Krebs und Parkinson. Aber schon länger ist bekannt, dass wir die Pökelsalze im verarbeiteten Fleisch zu Nitrosaminen umwandeln, die als Krebsrisiko gelten. Und Neuropathologin Suzanne de la Monte vom amerikanischen Rhode Island Hospital erklärt, der Verkauf von Fast Food und verarbeitetem Fleisch sei in den USA zwischen 1970 und 2005 um das Achtfache gestiegen. Ähnlich rasant wie die Belastung durch nitrithaltige Speisen hätten sich die Todesfälle durch Alzheimer und Parkinson gehäuft.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Sie Fleisch mögen, können Sie sich Krankheiten aussetzen und Ihrer Gesundheit schaden. Nur eine vegetarische Ernährung garantiert Ihnen ein gewisses Maß an gesunder Ernährung. Hinzu kommt die ethische Frage, ob Tiere geopfert oder ausgerottet werden dürfen, und schließlich die damit verbundene Umweltverschmutzung und der unnötige Ressourcenverbrauch.

Anlässlich des Weltvegantags am 1. November räumt der Deutsche Tierschutzbund mit den 30 gängigsten Vorurteilen über vegane Ernährungs- und Lebensweise auf, die sich in den Köpfen vieler Menschen halten. Diese reichen von der Behauptung, der Mensch sei von Natur aus Allesesser bis zur Annahme, vegane Ernährung sei ungesund. Die 30 Mythen haben die Tierschützer in ihrem neu veröffentlichten Mythenpapier „Warum vegan? Argumentieren für den Tierschutz“ zusammengestellt. Mit der Publikation will der Deutsche Tierschutzbund zeigen, dass eine pflanzenbasierte Ernährung nicht nur möglich, sondern vor allem aus ethischen Gründen sinnvoll ist.

„Vegan lebende Menschen werden noch immer von der Gesellschaft belächelt, obwohl es mehr als genug Fakten gibt, die für den Veganismus sprechen. Unser Mythenpapier liefert diese Fakten und entkräftet gängige Mythen rund um die pflanzliche Ernährung“, sagt Verena Jungbluth, Leiterin des Referats Veganismus beim Deutschen Tierschutzbund. „Wir geben Interessierten damit auch einen Leitfaden an die Hand, um die Grundlagen der Philosophie des Veganismus zu verstehen, Argumente dagegen besser einordnen zu können und in Gesprächen mit anderen gut aufgestellt zu sein.“

Ist vegan zu leben ungesund?

Kritiker bezeichnen die vegane Lebensweise ohne tierische Produkte oft als ungesund. Fakt ist, dass eine ausgewogene pflanzliche Ernährung alle essenziellen Nährstoffe abdeckt. Kalzium und Proteine sind in pflanzlichen Lebensmitteln ausreichend vorhanden. So sind Hülsenfrüchte und Nüsse gute Proteinlieferanten. Lediglich Vitamin B12 müssen Veganer dem Körper durch Nahrungsergänzungsmittel zuführen. „Jeder Mensch kann mit seinem Konsum seinen eigenen Beitrag auf dem Weg zu einer tierleidfreieren Welt leisten. Die vegane Ernährungs- und Lebensweise ist der direkteste und konsequenteste Weg zu mehr Tierschutz. Wir hoffen, so viele Menschen wie möglich zu überzeugen und für den Veganismus zu begeistern“, so Jungbluth.

Quellen:

www.tagesschau.de/wissen/forschung/palaeontologie-australopithecus-fleischkonsum-100.html

www.labo.de/spektroskopie/waren-unsere-vorfahren-vegetarier--neue-methode-zur-stickstoffisotopenbestimmung-liefert-antworten.htm

www.velivery.com/de/v-story/unsere-peganen-vorfahren-wie-vegan-ernaehrten-sich-die-steinzeitmenschen.html?srsltid=AfmBOoqrGwtauF-OkYe7q9GhQdn9PWpC7T6BjhCqHOVGSIi_f0S9u_aW

www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/vegetarismus-brauchen-wir-eigentlich-noch-fleisch-a-871217.html

www.tierschutzbund.de/ueber-uns/aktuelles/presse/meldung/mythen-der-veganen-ernaehrung-im-faktencheck

Otros articulos similares antes publicados:

https://vykthors.blogspot.com/2020/10/vegetarianismo-vs-carnismo-una-vida.html


lunes, 7 de abril de 2025

La sociedad del espectáculo y la ingeniería social


 Avance del libro

INTRODUCCIÓN

“Todo gran artista nos arrebata y nos contagia, despertando toda la capacidad creativa que haya en nosotros; y como ya tenemos una idea de grandeza y ciertas aptitudes para ella, nos imaginamos fácilmente que el germen lo llevamos dentro” (Goethe)

Orwell escribía en su obra 1984 lo que se nos presentaba un mundo distópico de gobiernos autoritarios, no muy distinto al que tenemos hoy en día pero mucho más definido y estilizado para hacerlo más evidente al lector, en una de las propagandas del gobierno y el Big Brother, que “La libertad es la esclavitud”, más otras verdades del ministerio similares también eran promulgadas en la neolengua o simplificación sucesiva de esta: “La guerra es la paz, la ignorancia es la fuerza”. El ocio como forma de libertad ha sido promocionado y significado como nivel de estatus desde casi el principio de la civilización. El ocio era indispensable para el surgimiento de poetas, filósofos, escribas y artistas, también para mantener a las masas entretenidas y legitimadoras del poder dominante, es un arma de doble filo que sirve a varios propósitos, tanto expandir nuestra mente y procurar descanso o ejercicio, así como provocar adicciones, pasividad, alineamiento, pérdida de capacidades cognitivas e incluso enfermedades mentales y físicas, pero en este trabajo voy a centrarme más en el ocio y la cultura como forma de dominio, manipulación y control de la sociedad.

Aunque probablemente estemos más cerca de Brave New World de Huxley, por aquello de las drogas (el Soma en vez del chocolate), la estética clasista, la eliminación de la diversidad cultural y el arte, la filosofía, el amor, la propiedad, pero no así la libertad sexual y ciencia, y aunque ambas obras son críticas del socialismo y comunismo, pero también consumismo capitalista “Fordiano” y la guerra,  e incluso el anarquismo (los salvajes no sometidos a la ingeniera genética), las vemos a día de hoy más relacionadas con el neoliberalismo protagonista de nuestras vidas, tragedia y comedia, de la que muchas veces solo somos espectadores. Otras obras como: Distopia, la Isla o Fahrenheit 451, merecen mención por su estética y aciertos de sus autores que reflejaban sus sociedades en las que vivieron y su idea del futuro casi visionaria, pues mezclando unas y otras, nos vemos envueltos en una sociedad que no tiene nada que envidiar en cuanto a terroríficas con algunas de esas fabulaciones.

El ocio también puede ser vía de escape y de rebelión contra el domino, como forma de tener una vida útil, propia y diferente al del conjunto, pero para ello se necesita disciplina, herramientas y voluntad de ser, más allá de un pensamiento pesimista y nihilista de un Schopenhauer influido por las filosofías hinduistas a las que luego seguirían otros pensadores occidentales.

En las doctrinas orientales, solo nos movemos por deseos irrealizables, oscuros, primarios y en muchas ocasiones irracionales porque son nuestra naturaleza, esto nos crea anhelos y tormentos, y el desapego de ellos la receta no para ser feliz, pero si al menos para no sufrir. Pero, ¿cómo lograrlo en un mundo lleno de estímulos y condicionantes que dirigen nuestra conducta al consumo y necesidades vacuas que nos atormentan y hacen solitarios, egoístas y huecos?

La estética y los medios técnicos dan forma a un nuevo arte; el arte del control a través del placer inmediato e irracional de sucumbir a los más primarios deseos, a los ocultos, a los masificados, a los lujuriosos y satisfactorios, y no dejarse llevar por ellos nos acarea tristeza, soledad, indiferencia, exclusión y vergüenza.

La vida ascética no parece una alternativa ni laboral ni vital, nos deja fuera del sistema y de la sociedad que se alimenta y es alimento de ella, una insatisfacción no comprendida por aquellos que han sido educados en todos los entornos familiares, educativos y profesionales en tener metas y lograrlas a toda costa, la virtud del “es mejor y más fuerte el que menos necesita” se considera una aberración en un mundo que necesita que produzcamos y necesitemos para serle útil, y ahí es donde entra el motor del arte, moda estética, el ocio industrial y el mundo de consumo global donde el ocio de los más pobres y explotados es fuente de aspiración para seguir produciendo el ocio de los más ricos y vividores del producto de las castas y jerarquías sociales.

¿Debemos pues luchar por un ocio efímero e instantáneo Carpe diem que nos proporcione una felicidad fugaz y fulminante o dejar de que nos usen como medios para lograr nuestros propios fines librándonos de los grilletes invisibles del eterno retorno con un ocio instrumentalizado para ello?

Ocio como pérdida de identidad sumada la alineación enajenación del obrero y sumisión a las cadenas de producción y consumo, medio para evitar nuestra propia personalidad y estética, nuestro propio pensamiento y diferenciación sustancial existencial que da color a la sociedad, como ya expusieron antes otros filósofos y filósofas.

Estética del plato exótico, el arte de hacer tu vida privada pública en las redes, de ser el vigilante y fan de los demás, de tener la mayor audiencia y seguidores como herramienta de modificación de conducta e influencias de consumo, estéticas simplistas y placenteras, algoritmos y diseños de embellecimiento y marketing de productos, adicción al trabajo y labor voluntaria, o trabajo como ocio, entra dentro de categorías de la ciencia ficción y distopías que podríamos encontrar en ese tipo de literatura y al que nos han acostumbrado como algo habitual si nuestro objetivo es avanzar y prosperar dentro del sistema y llegar a ser como nuestros ídolos o señores.

Ocio y estética también usada como herramienta política “libertad de beber”, “libertad de imponer”, “libertad de hacer dinero a costa de los demás”, formas de propaganda que apelan a conceptos tergiversados y a los que ya Orwell hacía referencia, la democracia representativa estatal enmascara una dictadura como decía Dostoyevski, haciendo que el prisionero no sepa nunca que está en prisión, creando un mundo de sombras y luces en movimiento que, si bien no son los mismos de la alegoría de Platón, opacan el discernimiento y la razón del espectador para su ilusión y disfrute. Panem et circensen, del poeta satírico Juvenal, también denunciado por Marx en sus tiempos, y por otros filósofos más libertarios.

Ya Kant, consciente de esto, afirmaba que el ser humano de verse como medio y no como fin para lograr tus objetivos; la industria del ocio, del amor líquido o del ligue, del cine propagandístico y literatura de autoayuda, la música diseñada y simplificada para un consumo sin critica alguna, para el objeto del placer rápido y superficial, son solo otras más de esas herramientas que denunciaban los filósofos críticos y que, precisamente, siendo la filosofía como ocio, es sustituida por esta alternativas menos reveladoras, saludables y económicas pero más rentables y asumibles para los que se lucran de ellas, para los que en alguna ocasión si han tenido una mejor posición y educación y utilizan esas herramientas para su beneficio personal que se nutre de la inconsciencia y generación de riqueza de sus seguidores, aun siendo contraproducente y dañina a corto y largo plazo, no se considera ya que al igual que las masas el pensamiento cortoplacista se acaba instalando en toda la sociedad indistintamente de las clases.

La felicidad no es solo un sinónimo de placer, ni se consigue eliminándolo este, o alcanzando la perfección estética o ética, es una ilusión, inalcanzable, una zanahoria a la que no podemos renunciar, pues es nuestra guía en nuestra breve existencia, pero debemos moderarnos en nuestros ímpetus y placeres, como decía Aristóteles, no dejarnos someter por las pulsiones Freudianas y las necesidades ficticias que nos encadenan y endeudan con fantasías y lujos que debilitan nuestro ser y criterio, nos hacen esclavos de la libertad y felicidad que tanto buscamos y que nunca serán suficientes, así como tampoco debemos caer en la falta de aliciente para vivir que el nihilismo en parte oriental promulga, sino detenernos a hacer las preguntas correctas, descubrir nuestras propias motivaciones y fines, pues la filosofía nos ayuda a eso, a afrontar la vida como una carrera hacia un fin, y afrontar este final de la mejor manera posible, mirando nuestro recorrido con orgullo y la satisfacción de haber contribuido a un progreso y mejora de la sociedad, en la medida de nuestras posibilidades, y una mejora de posibilidades y oportunidades para los que han sido despojadas de ellas, ya sea de forma natural o artificial, yendo más allá de lo que nuestra limitaciones iniciales nos puedan cercenar y no menos de los que el mejor de los mundos posibles no pueda permitir.

BLOQUE 1: LA SOCIEDAD DEL ESPECTÁCULO

Puedes leer el ensayo completo aqui: https://www.amazon.es/dp/B0DZCY3F7C

domingo, 9 de marzo de 2025

Bestias con forma humana: daños que causa el discurso peligroso

 

¿Qué es el discurso peligroso? Los filósofos ya hemos escrito sobre los discursos del odio y los bulos propagandísticos, pero no como y cuando correlacionan con la violencia real. Maynard y Benesch explican que es un discurso que alienta la aprobación de la violencia por parte del público, vehicula un fuerte componente de motivación emocional e irracional con el empleo de vocabulario denigrante y despectivo.

El discurso peligroso (DP) es aquel que los ricos y poderosos difunden a los pobres, lugares donde ocurren las matanzas, discursos incendiarios, en redes y medios de desinformación al servicio del poder, influyeron en el Brexit o la elección, en dos ocasiones, de un elemento como Trump. Igual que hicieron las nazis xenófobos en Alemania, que ahora vuelven a resurgir, aunque ya están muy extendidos por toda Europa y Norteamérica y sus colonias (Invasión de Israel de palestina, siria, libano, etc, los nazis ucranianos o las dictaduras neoliberales y fascistas en Sudamérica) es el uso del lenguaje para crear un contexto social e histórico como caldo de cultivo, usando el dogwhitsle.

Primero se deshumaniza (como hacían los Nazis o yankees con sus oponentes en la WWII y después todos los presidentes norteamericanos), después  se silencia procesos democráticos, se promueve una ideología engañosa, se normaliza el racismo, la violencia y la intolerancia contra aquellos a los que se dirige el discurso, se blanquea a terroristas, dictadores y violentos (fascistas, nazi-zionistas, franquistas, yankees, etc) y con esta demagogia indirecta se culpa a la destrucción del futuro a otros que no son la causa del problema.

Tres son los mecanismos que se usan indirectamente con estos propósitos: el dogwhitsle, la hoja de parra y las perversiones del significado.

En política, silbato para perros o política de silbato de perro dog-whistle politic,  se refiere al lenguaje en código de doble sentido que usan los políticos para conseguir el apoyo de un público más amplio en su candidatura atrayendo a la audiencia política deseada sin provocar la ira de audiencias opuestas. El término hace una alusión analógica a la forma similar en que funcionan los silbatos ultrasónicos para perros que se utilizan en el pastoreo de ovejas, el cual emite frecuencias que no están dentro del espectro de audición humana pero que sí son audibles para los perros pastores. Funcionan empleando un lenguaje que tiene significados normales para la mayoría de la población, pero que puede tener un significado implícito muy específico para el subgrupo al que se dirigen. Se utilizan para evitar la atención de los opositores o que a los políticos se les etiquete como políticamente incorrectos, al tiempo que se transmiten mensajes relacionados con asuntos sensibles que pueden ser objeto de oposición.

En la hoja de parra se utiliza expresiones formuladas junto con otras racistas para encubrir su contenido ofensivo, soltar el discurso racista y aparentar que no lo eres. Ejemplo, un discurso de Trump para variar “México nos envía narcos, drogas, criminales, violadores, criminales y alguno supongo que será buena gente” (lo que Trump se le olvida decir es que USA les vende las armas a todos esos supuestos criminales, ya que ellos las fabrican, y así igual con las drogas, criminales y violadores, de los que USA es exportador mundial).

En la perversión del significado, la libertad de Ayuso adquiere el mismo significado de la Libertad es esclavitud de Orwell, es decir, la libertad de robar y matar de los ricos dirigentes a los pobres. Ejemplo ¿Cómo puedes estar en contra de las elecciones libres y de la libertad? Lo que se ataca la libertad de los demás: “los soviéticos no tenían elecciones reales” sus democracias eran una farsa, no como las nuestras en las que podemos elegir un tirano u otro. Oradores influyentes, a veces solo títeres o influencers, explotan el contexto social-histórico de resentimiento o agravio, los medios de desinformación y una audiencia susceptible al discurso incendiario hacen el resto.

El caso catalán (y fachaespañol) es ejemplo de esto, fue Pujol en 1958 quien dijo: “el andaluz es anárquico (más quisiera yo), un hombre destruido, ignorante y de miseria cultural, mental y espiritual, lo más bajo de España, destruirá Cataluña” ”estos inmigrantes son un ejército de ocupación” (no sé si les sonará al discurso de Vox con los menas y su islamofobia, pues contra los terroristas cristianos, judios y los que les financian a ellos no tienen nada en contra), o Arthur Mas: “el ADN catalán está mezclado con el franco-germánico al que perteneció 12 siglos atrás…somos más germánicos y menos romanos” o Junqueras: “los catalanes tienen más proximidad genética con los franceses que con los españoles”. Herbert Barrera: “los negros tienen un coeficiente de inteligencia más bajo de los blancos”, ”los que tengan debilidad genética mental deben ser esterilizados”, también tropos existencialistas “la mentalidad castellana lleva en sus genes la sumisión, ser mandados” y otras expresiones de superioridad catalana.  Los catalanes controlan la TV catalana (Igual que los fascistas y nacionalistas españolators la madrileña y resto de España), pero nos quejamos de que el Kremlin controla medios de comunicación como RT o Sputnik, y no de toda la basura que nos cuela USA con su cultura de propaganda.

Con bots y cuentas falsas en redes, campañas de desinformación en el referéndum de independencia, el “golpe de estado” que ni fue golpe ni de estado, que si el referéndum ilegal del 1 de octubre (un referéndum nunca puede ser ilegal, tampoco los derechos de las personas o las vidas humanas), toda es máquina de fango facha que acaba dejando huella cuando te la repiten un millón de veces y no tienes pensamiento crítico (ya lo decía goebbels: una mentira mil veces dicha, se convierte en una gran verdad).

La desinformación puede incluir insultos y disfemismos (modo de decir que consiste en nombrar una realidad con una expresión peyorativa o con intención de rebajarla de categoría, en oposición a eufemismo), como nombres de animales que inducen al miedo, al asco, enfermedades o tóxicos, objetos irracionales o seres sobrenaturales (demonios). Así tenemos una cultura española que se basa en la pervivencia del Franquismo y la catalana (y vasca) es antifascista militante.

Construcción de amenazas.

Acusar a un exogrupo de planificar ataques violentos contra el endogrupo, fue lo que acaeció en Ruanda con las “acusaciones especulares”, es decir, acusar a las víctimas de los crímenes que se planearon contra ellas. ¡Vienen a por nuestra mujeres! es un discurso dirigido contra los musulmanes típico español, como lo de que nos quitan los puestos de trabajo y explotación. Ubarretxena, 2017 “El estado español se ha quitado la máscara, descubre su herencia franquista que quiere resurgir, toleran y blanquean fascistas por las calles, racismo, machismo y violencia”, es la vuelta de hoja usada por los vascos en respuesta al nacionalismo patrio.

Destrucción de alternativas.

Según Maynard y Benesch, la cuarta característica del DP es la destrucción de alternativas, por la que se representa al curso de acción propuesto como una necesidad histórica, o a las alternativas como poco realistas.  En 2011, Torra aseveró: “No tenemos aliados; el esfuerzo será monstruoso. Si España… envía los tanques contra nosotros, tendremos una gran victoria.

Autoimagen virtuosa.

La quinta característica del contenido del DP es la imagen virtuosa del endogrupo, mediante la cual el público de referencia está motivado por sentimientos profundos y no conscientes de que algo está “bien” o “mal”, lo que induce una autoevaluación moral positiva, una “imagen mental satisfactoria de sí mismos… a menudo moldeada por nociones de identidades grupales ideales, que producen una alta autoestima” (Maynard y Benesch, 2016: 84). En el sesgo de futuro se supone que en ese futuro imaginado se acabarán superando las dificultades inmediatas, o los costes morales de la violencia.

Las perversiones del significado resultan particularmente útiles en algunas campañas políticas. “La voluntad del pueblo”, en determinados contextos encierra una implicación conversacional. Primero, el demagogo afirma representar la voluntad del pueblo. Pero una gran mayoría no está representada, un hecho que conocemos por el contexto. Ejemplo de esto son los claros discursos de odio de Puidgemont, Ayuso, Abascal o el resto de ultraderechas, ya sean empresarias, de la monarquia, judiciales, pseudointelectuales, parásitos de las tertulias y artísticas. Pero el pueblo no solo son los votantes, también son las personas que nos negamos a participar y legitimar esta dictadura y circo en el que nos toca vivir. El pueblo no tiene voluntad, tiene personas. Votar para ser libre, para ser demócratas, pervierte el significado de la libertad, porque si no votas, no eres libre, y si eres libre, no votas a tiranos.

¿Cómo resistirse a esos eslóganes tan absurdos, infantiles y emocionales? Cualquier crítica directa suscita preguntas retóricas como: “¿Cómo puedes estar en contra de la democracia?”; “¿Cómo puedes estar en contra de mi libertad?”; “¿Cómo puedes estar en contra del pueblo?”. El eventual interlocutor se quedaría sin habla, puesto que la respuesta a estas preguntas tendría que ser obvia y recurrentemente:”¡No! No estoy en contra de nada de eso”. Las preguntas y los eslóganes son eficaces porque socavan el cumplimiento de las normas: parecen reforzar las normas democráticas compartidas, cuando en realidad lo que hacen en la práctica es erosionar la democracia liberal misma. Ya no hay diferencia entre golpe de estado, rebelión, insurrección, resistencia, terrorismo y revolución, todos esos significados se vuelven inoperantes en manos de la libertad del dictador de usar la neolengua y decirnos lo que debemos pensar.

domingo, 16 de febrero de 2025

Preguntas a la filosofia de la biología y la psicología comparada

 

Aspectos de filosofía de la biología.

  1. ¿Es la vida un género natural? ¿Lo son las especies biológicas?

¿Qué es la vida?¿se puede crear vida natural? ¿y artificial? ¿es la vida algo mas que la suma y organización de moléculas complejas? Muchos filósofos han tratado de definirla pero sin llegar a acuerdo, porque el concepto que tenemos de vida cambia continuamente a través de nuevos descubrimiento y abandono de viejos dogmas.

Algunos filósofos sugieren que  las especies son géneros naturales, pero el concepto de especie se vuelve más complejo cuando se aplican a organismos microbianos, que pueden intercambiar material genético de manera horizontal, desafiando la definición tradicional de especie basada en la descendencia común.

Otros filósofos argumentan que la vida es un concepto demasiado amplio y complejo para ser clasificado como un género natural. Sugieren que la vida es un fenómeno emergente que surge de la interacción de componentes no vivos en sistemas altamente organizados, y que no puede ser reducida a una definición precisa.

  1. El concepto de “auto-organización”, en qué medida puede afectar a la aceptabilidad de la teoría de la selección natural.

El concepto de "auto-organización" se refiere al fenómeno mediante el cual los sistemas complejos exhiben la capacidad de generar estructuras y patrones ordenados sin la intervención de una fuerza externa que los dirija explícitamente.

Plantea ciertos desafíos y complementos a la teoría de la selección natural::

Complementariedad: Mientras que la selección natural actúa sobre la variación genética presente en una población, la auto-organización puede contribuir a la formación de patrones de comportamiento o a la emergencia de estructuras morfológicas que luego son moldeadas por la selección natural.

Complejidad emergente: La auto-organización puede generar complejidad emergente en los sistemas biológicos, lo cual puede afectar la forma en que se manifiesta la selección natural. Por ejemplo, la auto-organización puede conducir a la formación de características fenotípicas que no son el resultado directo de la adaptación a un ambiente particular, sino más bien emergen de la interacción dinámica entre los organismos y su entorno.

Nuevos enfoques en evolución: La comprensión de la auto-organización en los sistemas biológicos puede llevar a nuevos enfoques en la comprensión de la evolución. Esto podría incluir la incorporación de modelos de auto-organización en la teoría evolutiva, así como la exploración de cómo la auto-organización puede interactuar con otros procesos evolutivos, como la deriva genética y la migración.

  1. ¿Puede reducirse el concepto de “teleología” a las explicaciones causales de tipo fisicalista?

La teleología y las explicaciones causales fisicalistas no son necesariamente excluyentes. De hecho, en muchas áreas de la ciencia, especialmente en biología y psicología, se utilizan ambas perspectivas para comprender los fenómenos naturales.

Sin embargo, reducir el concepto de teleología exclusivamente a explicaciones causales de tipo fisicalista puede ser problemático. Mientras que las explicaciones fisicalistas se centran en las causas eficientes que producen ciertos resultados, la teleología se enfoca en los fines o propósitos hacia los cuales los eventos naturales parecen dirigirse, intenta encontrar explicación no solo a la causa, sino también al motivo y el objetivo de una acción, y si hay una planificación por la que es puesta en marcha.

No obstante, defender el creacionismo, el diseño inteligente, pilares del pensamiento teológico, así como una teleologia no darwiniana es para muchos filósofos un concepto pre-cientifico teista de la naturaleza diseñada. En la ciencia actualmente predomina el enfoque etiologico-evolutivo, fundamentos en términos naturales y científicamente probados válidos para la idea de una teleologia natural.

  1. ¿Le parece suficientemente “científico” el concepto de “gen egoísta”?

Dawkins argumenta que los genes "egoístas" evolucionan y se propagan a través de las generaciones porque poseen características que les permiten replicarse con éxito, independientemente de los efectos que esto pueda tener en el organismo portador.

Este concepto da explicación a algunas cuestiones científicas:

Tiene base empírica: Si bien el concepto del gen egoísta se basa en principios darwinianos de selección natural y herencia genética, su principal fortaleza radica en su capacidad para explicar ciertos fenómenos biológicos observados. El aparente "altruismo" en la naturaleza, como el comportamiento de ciertos insectos que sacrifican su propia supervivencia para proteger a otros individuos genéticamente relacionados.

Es un modelo simplificado: Puede proporcionar una comprensión útil de ciertos aspectos de la evolución, pero también es criticado por simplificar en exceso la complejidad de los sistemas biológicos, especialmente cuando se trata de fenómenos como el comportamiento social y la cooperación entre organismos.

Aplicación en la investigación: Ha inspirado una considerable cantidad de investigación en biología evolutiva y genética. Si bien algunos aspectos del concepto han sido corroborados por evidencia empírica, otros aspectos han sido objeto de debate y crítica.

Como colofón de la obra, Dawkins acuña el concepto de meme como agente responsable de la transmisión cultural en el ser humano, análogo al concepto de gen y, por lo tanto, sujeto a las mismas reglas básicas de la evolución (el egoísmo, entre ellas), salvo que el gen puede sobrevivir y perdurar mas en el tiempo dependiendo del alcance de su colonización, favorece el afán de inmortalidad de su creador, como el de las ideas, ya que el gen no tiene la necesidad de morir, como los genes.

Aspectos de filosofía de la psicología comparada

  1. ¿Puede ser científico el método anecdótico en psicología comparada?

El método anecdótico fue el método original de la psicología comprada y se basaba en anécdotas recopiladas, ante la no existencia de otro método de estudio, sobre el comportamiento animal.

En psicología comparada las observaciones anecdóticas pueden proporcionar ideas preliminares o generar hipótesis que luego pueden ser investigadas de manera más rigurosa mediante métodos científicos, como experimentos controlados, estudios longitudinales o análisis estadísticos.

Puede ser útil en psicología comparada hasta cierto punto, pero generalmente no es considerado como un método científico por sí solo. Enfrenta a una serie de problemas: La anécdota puede ser falsa, plagada de sesgos, ser insuficiente o sin contexto, sin tener información sobre el comportamiento animal previo puede llevar a error o engaño.

A dia de hoy Bates y Byrne (2007) defienden 3 reglas para el método anecdótico: 1º los observadores deben estar familiarizados con la especie 2º las anécdotas deben ser originales y 3º buscar observaciones originales del mismo fenómeno. Este método bien practicado permite detectar comportamientos atípicos, cuestionar presupuestos y teorías, y abrir nuevos caminos de investigación.

Es importante pues complementar las observaciones anecdóticas con evidencia más sólida y reproducible para obtener una comprensión más completa y confiable del comportamiento animal y humano en el contexto de la psicología comparada.

  1. ¿Hasta qué punto es deseable y posible evitar el antropomorfismo en psicología comparada?

Evitar completamente el antropomorfismo en psicología comparada es un reto pues somos la base de toda comparación con organismos y comportamientos, especialmente a aquellos con los que compartimos similitudes biológicas o comportamentales. Minimizar el antropomorfismo y los sesgos por tanto son tareas del científico, especialmente en la interpretación de datos y la formulación de conclusiones científicas. Algunas consideraciones para evitar el antropomorfismo en psicología comparada:

Deseabilidad: Al atribuir características humanas a los animales, podemos perder de vista las diferencias fundamentales entre las especies y malinterpretar la motivación detrás de su comportamiento.

Posibilidad: Mantener una actitud crítica hacia nuestras propias interpretaciones y evitar hacer suposiciones basadas únicamente en nuestras propias experiencias humanas.

Estrategias: Utilizar métodos de observación y análisis cuidadosos que se centren en comportamientos objetivamente observables y eviten atribuir intenciones o emociones humanas a los animales. Además, el diseño experimental puede incluir controles adecuados para asegurar que las interpretaciones estén respaldadas por evidencia sólida y no solo por conjeturas antropomórficas. También a tener en cuenta, evitar la:

Antropectomia, negar habilidades humanas a los animales, como el habla.

Antropocentrismo, negar o ignorar distintas maneras y estructuras neurofisiologicas dispares.

  1. ¿Hemos de preferir siempre las explicaciones más simples en ciencia?

La ciencia se ha equivocado tantas veces a los largo de la historia... si es cierto que a veces aprende de sus errores, otras no. La respuesta oficial que debería dar es esta:

El principio de parsimonia, con el se elige las explicaciones más simples y es una práctica común y útil en la ciencia, pero no siempre es aplicable en todas las situaciones. Este principio se conoce como la "navaja de Occam", y se usa principalmente por:

Elegancia y eficiencia: Busca que las teorías sean más fáciles de comprender y de aplicar en la práctica científica.

Predicción y falsabilidad: Una teoría simple que pueda predecir una amplia gama de observaciones con pocos parámetros es más poderosa que una teoría complicada que solo pueda explicar un conjunto limitado de datos.

Complejidad necesaria: Sin embargo, en algunos casos, la realidad es intrínsecamente compleja y las explicaciones simples pueden ser insuficientes para capturar toda su complejidad. En tales casos, se pueden requerir explicaciones más elaboradas o modelos más complejos para dar cuenta de la diversidad de observaciones y fenómenos.

Entre simplicidad y precisión: La preferencia por las explicaciones simples debe equilibrarse con la necesidad de precisión y exhaustividad en la explicación de los fenómenos naturales. Es importante encontrar un punto medio entre la simplicidad y la capacidad de explicar adecuadamente la complejidad del mundo natural.

Sin embargo, la ciencia sigue estando muy limitada a los términos físicos y conceptos adquiridos por la experiencia subjetiva humana, a los sesgos e intereses del investigador o benefactor, inversor o productor, así como al antropocentrismo y la falta de datos o su malinterpretación, muchas veces crean teorías sin suficiente base para hacerla universales o completas, ergo son solo visiones reemplazables y temporales y muchas veces no operativas hasta que se encuentra la siguiente pieza del puzzle.

  1. ¿Qué método resulta más adecuado para estudiar la mente de las demás especies?

Hay varios métodos, los cuales se pueden combinar y no son excluyentes:

Observación directa y método anecdótico: Observar el comportamiento natural de las especies en su entorno natural o en entornos controlados puede proporcionar valiosa información sobre sus capacidades cognitivas, habilidades sociales y patrones de comportamiento.

Condicionamiento operante y entrenamiento, conductivismo: Utilizar técnicas de condicionamiento operante y entrenamiento para enseñar a las especies ciertas tareas o habilidades y observar cómo responden a los estímulos y recompensas.

Método experimental, el que se sigue considerando el mas fiable: Diseñar y realizar experimentos controlados que permitan manipular variables específicas y observar las respuestas de las especies en cuestión. Esto puede ayudar a identificar procesos mentales subyacentes, como la capacidad de aprendizaje, la memoria, la resolución de problemas y la toma de decisiones.

Etologia, estudios de campo y de laboratorio: Combinar estudios de campo, donde se observa el comportamiento natural de las especies en su entorno natural, con estudios de laboratorio, donde se pueden controlar más variables y realizar experimentos más precisos.

Neurociencia comparada: Estudiar la estructura y función del cerebro de diferentes especies para comprender mejor las bases biológicas de su comportamiento y cognición.

Modelos computacionales: Basados en principios cognitivos y neurobiológicos para simular el comportamiento y la cognición de otras especies y probar hipótesis sobre sus capacidades.

La psicología comparada a menudo se beneficia de un enfoque interdisciplinario que integra métodos y perspectivas de diversas áreas, en la que se incluye la psicología popular.

miércoles, 1 de enero de 2025

Civilizaciones sin dinero, en el pasado, presente ¿y futuro?

 


El uso del dinero como medio de intercambio no ha sido universal a lo largo de la historia ni en todas las civilizaciones. A continuación, se destacan algunas civilizaciones antiguas y comunidades modernas que han prescindido del dinero, dependiendo más bien del trueque o de sistemas de redistribución y reciprocidad:

Introducción

Civilizaciones Antiguas sin Dinero

  1. Sociedades de cazadores-recolectores:
    • Antes del surgimiento de la agricultura, muchas sociedades humanas vivían sin dinero. Estas comunidades, como los aborígenes australianos o los san (bosquimanos) del sur de África, compartían recursos y se organizaban mediante sistemas de reciprocidad.
    • Los bienes se intercambiaban según necesidades inmediatas y se compartían entre miembros del grupo.
  2. Civilización Inca:
    • Los incas del antiguo Perú no usaban dinero. Su economía se basaba en un sistema de trabajo comunitario llamado "mita" y un intercambio de bienes conocido como "ayni".
    • La redistribución se realizaba a través del estado centralizado, que recolectaba excedentes agrícolas y los redistribuía según las necesidades.
  3. Civilización Harappa (Valle del Indo):
    • Aunque se han encontrado sellos y artefactos que podrían haberse usado para comercio, no hay evidencia clara de un sistema monetario. Probablemente el intercambio directo de bienes predominaba.
  4. Antiguo Egipto (en las primeras épocas):
    • En sus primeras fases, la economía egipcia estaba basada en el trueque y en un sistema centralizado de distribución. Las unidades de medida eran bienes como trigo o cebada.

Comunidades Modernas sin Dinero

  1. Comunidades tribales aisladas:
    • Muchas tribus amazónicas, como los yanomami, todavía viven sin dinero. Su economía está basada en el trueque, la caza, la pesca y la recolección.
    • Otros ejemplos incluyen algunas tribus en Papúa Nueva Guinea y ciertas comunidades indígenas en África y Asia.
  2. Sociedades cooperativas y utópicas:
    • Kibutz en Israel: Algunos kibutz, especialmente en sus inicios, funcionaban sin dinero, basándose en la propiedad colectiva y la igualdad en la distribución de recursos.
    • Comunidades anarquistas o alternativas: Algunas comunidades modernas, como las ecoaldeas, intentan evitar el uso del dinero, utilizando trueque o trabajo colaborativo para suplir sus necesidades.
  3. Movimientos religiosos:
    • Los amish y los hutteritas en Norteamérica usan dinero en contextos externos, pero dentro de sus comunidades tratan de minimizarlo, enfocándose en el trabajo cooperativo y el trueque.
  4. Sistemas basados en trueque:
    • Algunas comunidades modernas en crisis económica, como en Grecia durante la recesión de 2008, adoptaron sistemas de trueque o monedas locales para sustituir el dinero tradicional.

Las civilizaciones sin dinero suelen tener economías basadas en el intercambio directo de bienes o sistemas comunitarios. Aunque hoy el dinero es omnipresente, algunas comunidades modernas buscan alternativas por razones filosóficas, económicas o ambientales.

Un número inmenso de sociedades sin dinero

La mayoría de las sociedades humanas en un  95% de nuestra historia no usaron dinero. Aunque es difícil dar un número exacto, podríamos estimar que decenas de miles de comunidades y civilizaciones han existido sin un sistema monetario, especialmente antes de que se estableciera como estándar global hace unos pocos milenios.

Vamos a ver algunos de esos casos significativos de civilizaciones que no usan sistema monetario y se las apañaban bien sin tanta coruppción:

Los sumerios

Los sumerios, que vivieron en la región de Mesopotamia (actual Irak) alrededor del 3100 a.n.e., no usaban el dinero. Esto es lo que se sabe sobre cómo manejaban el intercambio y el valor económico:

  1. Uso del trueque
  • En las primeras etapas, los sumerios se basaban en el trueque, intercambiando bienes como cereales, ganado, y herramientas. Por ejemplo, un comerciante podía intercambiar cebada por telas o herramientas.
  1. Uso de bienes como dinero
  • Los sumerios usaron bienes de valor estándar como forma de dinero primitivo. El más importante era la cebada, que funcionaba como una unidad de cuenta.
  • También usaban metales preciosos como la plata y el estaño, pero no en forma de monedas, sino como lingotes o piezas pesadas y medidas.
  1. Creación de un sistema contable
  • Los sumerios desarrollaron un sistema avanzado de contabilidad basado en tablillas de arcilla con escritura cuneiforme. Estas tablillas registraban deudas, pagos y transacciones en términos de unidades estandarizadas (como pesos de plata o cantidades de cebada).
  • Este sistema se considera un precursor del dinero moderno porque estableció equivalencias entre bienes y servicios.
  1. Precursores de las monedas
  • Aunque los sumerios no fabricaron monedas como las que aparecieron posteriormente en Lidia (siglo VII a.n.e.), su uso de la plata medida y la cebada como estándares económicos los convierte en una de las primeras civilizaciones en desarrollar un sistema proto-monetario.

Resumiendo

Los sumerios no usaban monedas, pero tenían un sistema avanzado que incluía bienes estándar como dinero y registros de transacciones. Este sistema fue fundamental para el desarrollo de economías más complejas y sentó las bases para el uso del dinero en civilizaciones posteriores.

Egipcios

Es cierto que, en sus primeras etapas, los antiguos egipcios no usaban un sistema de dinero tal como lo conocemos hoy, pero su economía era bastante avanzada y estaba basada en otros métodos de intercambio y organización. Vamos a ver en detalle cómo funcionaba la economía egipcia en sus primeras fases:

  1. El sistema basado en el trueque y la redistribución

En el Antiguo Egipto (especialmente durante las primeras dinastías y el Reino Antiguo, alrededor del 3000-2000 a.n.e), la economía no dependía del dinero, sino que se basaba principalmente en el trueque (intercambio de bienes) y en el sistema de redistribución.

  • Trueque: La gente intercambiaba bienes directamente según sus necesidades. Por ejemplo, un agricultor podía intercambiar trigo por pescado o por herramientas de metal.
  • Redistribución: El sistema económico estaba muy centralizado, y el Faraón y su administración controlaban los recursos. Las grandes cantidades de productos, como cereales, eran almacenadas por el estado y luego redistribuidas entre los ciudadanos, especialmente durante las cosechas y en tiempos de necesidad. Los templos y las casas reales también jugaban un papel central en la gestión de los recursos.
  1. El uso de bienes como "dinero"

Aunque no existían monedas en el sentido estricto, sí había unidades de valor que actuaban como equivalentes del dinero:

  • Granos (trigo, cebada): La cebada, especialmente, tenía un valor estándar y se utilizaba como unidad de cuenta. Los agricultores y otros trabajadores podían recibir pagos en granos, especialmente en época de cosechas. Esta práctica estaba directamente relacionada con la producción agrícola, que era el pilar de la economía egipcia.
  • Metales preciosos: Aunque no existían monedas, se usaban metales preciosos, como el oro y la plata, para intercambiar grandes cantidades de bienes o para acumular riqueza. Estos metales eran valiosos y tenían un uso ornamental, además de representar riqueza o estatus social.
  1. La aparición de las primeras monedas en Egipto

Las primeras monedas auténticas en el mundo no fueron acuñadas en Egipto, sino en la región de Lidia (en lo que hoy es Turquía) alrededor del siglo VII a.n.e. En el caso de Egipto, las monedas como medio de intercambio no se introdujeron de manera generalizada hasta la época helenística, después de la conquista de Alejandro Magno en el siglo IV a.n.e.

Bajo los Ptolomeos (los descendientes de Alejandro Magno), se empezó a usar una moneda de plata conocida como el drachma y otras monedas basadas en modelos griegos.

  1. Resumen

Los egipcios no usaban dinero en el sentido moderno durante la mayor parte de su historia antigua. En su lugar, su economía estaba basada en el trueque, el uso de bienes como cebada o trigo como unidad de valor, y una compleja red de redistribución administrada por el estado centralizado bajo el faraón. Fue solo en períodos posteriores, con la influencia griega, cuando se introdujeron las monedas como medio de intercambio.

El sistema económico egipcio era notablemente avanzado, pero no requería el uso de "dinero" tal como lo concebimos hoy, antes de la expansión del comercio y la moneda.

India

En las primeras fases de la civilización india, especialmente durante la civilización del Valle del Indo (aproximadamente 3300-1300 a.n.e.), no se ha encontrado evidencia clara de un sistema de dinero. En lugar de monedas, se sabe que estas sociedades probablemente dependían del trueque para realizar intercambios. La civilización del Valle del Indo era avanzada en términos de urbanización y comercio, pero el uso de dinero no está documentado de manera explícita.

  • Trueque: Las ciudades de la civilización del Valle del Indo, como Harappa y Mohenjo-Daro, eran centros comerciales donde se realizaban intercambios de bienes, pero no hay pruebas definitivas de un sistema monetario organizado en ese período.
  1. Uso de bienes como unidades de intercambio

Al igual que en otras civilizaciones antiguas, en la India se usaban bienes valiosos para intercambiar. La sal, granos y, especialmente, metales preciosos como el oro y la plata se usaban como formas de intercambio, aunque no estaban sistemáticamente acuñados como monedas.

  1. La influencia de la religión y la espiritualidad en la economía

En algunas comunidades religiosas o filosóficas dentro de la India, especialmente en las tradiciones jainistas y budistas, hubo una visión crítica del dinero y la acumulación material. Los monjes budistas y jainistas, por ejemplo, a menudo llevaban vidas ascéticas y evitaban involucrarse en actividades económicas que dependieran del dinero. Aunque estas tradiciones no implicaban la ausencia de dinero en la sociedad, promovían una vida sin el apego al dinero y los bienes materiales.

  1. Sistemas económicos sin dinero en las épocas posteriores

Aunque la India desarrolló un sistema monetario relativamente temprano, durante varias épocas históricas, las economías agrarias y rurales funcionaban en gran medida sin una circulación activa de dinero, especialmente en las comunidades tribales o en zonas más aisladas. En muchos casos, estas comunidades utilizaban el trueque o sistemas de intercambio indirecto basados en productos como granos, ganado o artículos manufacturados.

Japón: Del trueque a la moneda

1. Periodo pre-monetario (antes del siglo VII d.n.e.)

En los primeros períodos de la historia de Japón, durante las primeras etapas de la Era Yamato (siglos III-VI d.n.e.), el sistema económico se basaba principalmente en el trueque. Las sociedades japonesas intercambiaban bienes y servicios de manera directa, sin un sistema formal de dinero.

2. Uso de objetos valiosos como dinero

  • Arroz y metales: En las primeras sociedades japonesas, como en la Era Kofun (300-600 d.C.), el arroz fue considerado una unidad de valor muy importante, especialmente para las élites. El arroz, como en muchas otras culturas asiáticas, tenía un papel simbólico y práctico como "dinero" en las transacciones.
  • Objetos de metal y shells: También se utilizaban metales preciosos y objetos como conchas y herramientas de hierro en intercambios.

3. La introducción de las primeras monedas (siglo VII d.n.e)

  • Monedas de la dinastía Tang: Japón comenzó a acuñar monedas de cobre influenciadas por el sistema monetario de China en el siglo VII, durante la era Asuka (552-645 d.n.e.). Estas primeras monedas, conocidas como Wadōkaichin (和同開珎), fueron emitidas en el 708 d.n.e. y eran de cobre, siguiendo el modelo chino de monedas de metal con un agujero en el centro.

4. Sistema monetario en el período feudal (siglos XII-XVI)

Durante el período feudal japonés, en particular durante los Shogunatos Kamakura (1185–1333) y Muromachi (1336–1573), Japón experimentó un florecimiento del comercio, y aunque el uso de monedas fue más común, todavía se daban situaciones donde el trueque o los bienes preciosos como granos y metales podían ser utilizados en lugar de dinero.

Hoy en día, el dinero sigue siendo el medio principal de intercambio en la mayoría de las sociedades modernas, pero existen algunos lugares y comunidades donde se han desarrollado sistemas alternativos o donde el uso de dinero tradicional es mínimo o prácticamente inexistente. Estos lugares son en su mayoría comunidades que priorizan el trueque, las monedas locales, el intercambio de trabajo o las economías basadas en recursos naturales.

Y así en muchas más civilizaciones hasta la imposición del sistema monatario.

Sin dinero hoy en día

  1. Comunidades indígenas y tribales
  • Tribus en la Amazonía: Muchas de las comunidades indígenas en la selva amazónica, como los yanomami en Venezuela y Brasil, operan sin dinero. Su economía se basa principalmente en el trueque, la caza, la recolección, y el intercambio directo de bienes como alimentos, herramientas y otras necesidades básicas.
  • Pueblos nómadas en África: Algunas comunidades nómadas en África, como los masái en Kenia y Tanzania, históricamente han dependido más de la ganadería y el intercambio directo que del dinero. Aunque el dinero está presente en sus interacciones con el mundo exterior, dentro de las comunidades tradicionales, el intercambio de animales o productos sigue siendo común.
  • Aborígenes australianos: Las comunidades indígenas australianas, especialmente aquellas en las regiones más aisladas, a menudo dependen del trueque y las relaciones de reciprocidad para obtener bienes y servicios, aunque el uso del dinero ha aumentado en tiempos modernos debido al contacto con la sociedad dominante.
  1. Comunidades autónomas o cooperativas
  • Kibutz en Israel: Los kibutzim, en sus primeras etapas, funcionaban sin dinero dentro de la comunidad. Los miembros trabajaban colectivamente en agricultura y otros campos, y los bienes eran distribuidos según las necesidades. Aunque muchos kibutzim han adoptado el uso de dinero en la actualidad, hay ejemplos donde el sistema colectivo sigue predominando.
  • Ecoaldeas y comunidades alternativas: Hay diversas ecoaldeas o comunidades intencionales en todo el mundo, desde Europa hasta América, que operan bajo sistemas de intercambio en lugar de dinero. Estas comunidades suelen valorar la autosuficiencia, el trabajo colectivo y el intercambio directo. Algunos de estos lugares utilizan monedas locales o sistemas de trueque para facilitar los intercambios sin recurrir a dinero en efectivo.
  1. Economías basadas en el trueque o monedas locales
  • Sistemas de trueque urbanos: En muchas partes del mundo, especialmente en momentos de crisis económica o inflación (como en la crisis griega de 2008 o argentina 2001), han surgido mercados de trueque. Estos mercados permiten que las personas intercambien bienes o servicios directamente sin el uso de dinero. Estos sistemas están diseñados para facilitar el intercambio sin necesidad de dinero tradicional, promoviendo la autosuficiencia.
  • Monedas locales en algunas ciudades: En varias ciudades del mundo, especialmente en Europa y América Latina, se han establecido monedas locales que sirven como alternativa al dinero convencional. Por ejemplo, el "Ithaca Hours" en Ithaca, Nueva York, o el "Bristol Pound" en el Reino Unido, donde las personas pueden intercambiar bienes y servicios utilizando una moneda local que no es aceptada fuera de ese sistema específico.
  1. Sociedades anarquistas o filosóficas, intelectuales
  • Comunidades anarquistas: Algunos grupos que practican el anarquismo o el comunalismo, como ciertas zonas autónomas en regiones de Europa o América, han intentado vivir sin dinero tradicional. Estas comunidades suelen organizarse en torno al colectivismo y el intercambio directo. Un ejemplo reciente es la ZAD de Notre-Dame-des-Landes en Francia, una comunidad que intentó vivir sin la estructura del dinero, aunque las relaciones comerciales externas aún dependían de él.
  1. Sociedades post-capitalistas o en transición
  • Viviendo fuera del sistema en lugares rurales: En algunas zonas rurales del mundo, especialmente en regiones menos desarrolladas o en áreas de difícil acceso, el uso del dinero puede ser limitado o reducido. Las economías de subsistencia, donde las personas producen sus propios alimentos y bienes, pueden operar en gran medida sin la necesidad de dinero. Las personas pueden intercambiar productos directamente (por ejemplo, hortalizas por ropa, o madera por herramientas) sin necesidad de un medio de intercambio monetario.
  • Culturas que evitan el dinero por razones religiosas: En algunas religiones, como los Amish en Estados Unidos, aunque el dinero se utiliza en ciertos contextos, dentro de sus comunidades predomina el intercambio directo de bienes y servicios, y se evita el uso de tecnologías que impliquen dinero como los sistemas bancarios modernos.
  1. Situaciones extremas o transitorias
  • Crisis económicas o colapsos monetarios: En situaciones de hiperinflación o colapsos monetarios, como los ocurridos en Argentina o en Zimbabue, las personas a menudo recurren a formas no monetarias de intercambio. Pueden usar productos básicos como alimentos, combustibles o medicinas como medios de intercambio. Estos intercambios se hacen sin dinero, debido a que la moneda local ha perdido su valor.

El surgimiento de los Clubes de Trueque

1. ¿Qué son los Clubes de Trueque?

Los Clubes de Trueque (CT) fueron organizaciones comunitarias donde las personas intercambiaban bienes, servicios y conocimientos sin usar dinero tradicional. Aunque estos clubes existían en pequeña escala antes de la crisis, su importancia y alcance se dispararon después de 2001.

  • En estos clubes, los participantes llevaban productos hechos en casa, como alimentos, ropa, y artículos de limpieza, o intercambiaban servicios como clases, reparaciones, o cuidado de niños.
  • El intercambio se realizaba mediante un sistema de trueque directo o a través de una moneda alternativa conocida como crédito.

2. El sistema de créditos

  • Para facilitar el intercambio en los Clubes de Trueque, se introdujeron los llamados "créditos", una moneda simbólica que los participantes podían usar para valorar bienes y servicios de forma estandarizada.
  • Los créditos no tenían valor fuera de los clubes y funcionaban exclusivamente dentro de estas redes.
  • En su apogeo, estos sistemas llegaron a crear algo similar a una economía paralela.

3. Organización y expansión

  • Crecimiento masivo: A medida que la crisis empeoraba, el número de clubes de trueque creció rápidamente, pasando de unos pocos cientos a miles de nodos activos en todo el país. En su pico, se estima que entre 2 y 5 millones de personas participaron en estas redes.
  • Redes descentralizadas: Cada nodo tenía autonomía para establecer sus propias reglas, pero existía coordinación en algunas regiones para estandarizar los créditos y las prácticas de intercambio.
  • Productos comunes: Los productos más intercambiados incluían alimentos básicos (pan, mermeladas, verduras), ropa usada o artesanal, herramientas y servicios esenciales como clases de apoyo o cortes de pelo.

Auroville y similares, Eutopias

Auroville es una ciudad experimental situada en el sur de la India, cerca de Puducherry, fundada en 1968 por Mirra Alfassa (conocida como "La Madre"), colaboradora espiritual de Sri Aurobindo. La ciudad fue concebida como un experimento de unidad humana y vida comunitaria donde no se usaría dinero de manera tradicional, y las personas vivirían de acuerdo con principios espirituales, cooperativos y sostenibles.

Auroville es un ejemplo de comunidad intencional, y existen otros proyectos similares alrededor del mundo..

Auroville: Principios y Funcionamiento

1. Filosofía y objetivos

  • Unidad humana: Auroville fue diseñada como un lugar donde personas de cualquier origen, cultura y nacionalidad pudieran vivir en paz y armonía.
  • Vida comunitaria: Se busca un sistema de vida que priorice la colaboración y el bien común sobre el individualismo y el materialismo.
  • Sostenibilidad: Los habitantes promueven prácticas agrícolas, energéticas y económicas sostenibles.

2. Economía y dinero

  • Auroville no tiene un sistema económico convencional. En su lugar:
    • Los residentes contribuyen al mantenimiento de la ciudad a través de trabajo y donaciones.
    • Existe un sistema de cuentas internas, llamado Aurocard, que permite a los habitantes acceder a bienes y servicios dentro de la comunidad.
    • Se desalienta el uso de dinero en efectivo dentro de la ciudad; las necesidades básicas como comida, vivienda y educación se cubren en gran medida colectivamente.

3. Organización

  • Auroville tiene un sistema descentralizado de toma de decisiones. No tiene un gobierno formal; las decisiones se toman colectivamente en asambleas de residentes.
  • Hay un enfoque en la educación y el crecimiento espiritual, así como en el trabajo comunitario para apoyar a los habitantes.

4. Logros y desafíos

  • Auroville ha logrado avances notables en la regeneración ambiental y en la experimentación con energías renovables.
  • Sin embargo, enfrenta desafíos como la integración cultural, la sostenibilidad financiera y la tensión entre su idealismo original y las realidades prácticas.

Lugares similares a Auroville

Hay otras comunidades intencionales en el mundo que comparten valores como la cooperación, la sostenibilidad y la economía alternativa:

1. Findhorn Foundation (Escocia)

  • Ubicación: Findhorn, Escocia.
  • Filosofía: Enfocada en la conexión espiritual con la naturaleza, la sostenibilidad y la vida comunitaria.
  • Economía: La comunidad tiene una moneda local llamada Ekos, y muchos bienes y servicios se intercambian dentro de la comunidad.
  • Logros: Innovación en prácticas de permacultura y energías renovables.

2. Tamera (Portugal)

  • Ubicación: Alentejo, Portugal.
  • Filosofía: Tamera es una comunidad experimental basada en la paz, la sostenibilidad y la vida sin violencia.
  • Economía: Busca ser autosuficiente, utilizando un enfoque cooperativo para cubrir las necesidades de los habitantes. Gran parte de su economía se basa en proyectos educativos y visitas de personas interesadas en su modelo.
  • Innovaciones: Desarrollo de sistemas de agua regenerativa y agricultura sostenible.

3. Christiania (Dinamarca)

  • Ubicación: Copenhague, Dinamarca.
  • Filosofía: Una comunidad autogobernada que promueve la libertad individual y la vida comunitaria fuera de las normas sociales convencionales.
  • Economía: Aunque se usa dinero en algunos aspectos, gran parte del comercio interno es cooperativo o basado en trueque.
  • Desafíos: La tensión con el gobierno danés por cuestiones legales y urbanísticas.

4. Damanhur (Italia)

  • Ubicación: Piamonte, Italia.
  • Filosofía: Una comunidad espiritual que combina arte, ecología y un enfoque alternativo a la vida comunitaria.
  • Economía: Uso de una moneda interna llamada Credito, y fuerte énfasis en proyectos colaborativos.
  • Logros: La creación de impresionantes estructuras subterráneas conocidas como los Templos de la Humanidad, construidas por sus miembros.

5. Twin Oaks (USA)

  • Ubicación: Virginia, Estados Unidos.
  • Filosofía: Inspirada en el libro "Walden Two", esta comunidad funciona bajo principios de igualdad, cooperación y sostenibilidad.
  • Economía: Tiene una economía basada en el trabajo comunitario; cada miembro contribuye con horas de trabajo semanales, y las necesidades básicas (alimentación, vivienda, educación) se cubren colectivamente.
  • Sostenibilidad: Se enfoca en la autosuficiencia agrícola y el uso de energías renovables.

6. Ecoaldea de Matavenero (España)

  • Ubicación: León, España.
  • Filosofía: Fundada por personas que buscaban un estilo de vida alternativo, la ecoaldea está basada en la autosuficiencia y la sostenibilidad.
  • Economía: En gran medida autosuficiente, utiliza el trueque y produce sus propios alimentos.
  • Desafíos: La integración con el mundo exterior y la sostenibilidad a largo plazo.

Características comunes en estas comunidades

  • Economías alternativas: Uso de trueque, monedas locales o sistemas de cuentas internas en lugar de dinero tradicional.
  • Autosuficiencia: Producción local de alimentos, energías renovables y recursos básicos.
  • Enfoque espiritual o filosófico: Muchas tienen un marco espiritual o ético que guía su funcionamiento.
  • Gobernanza participativa: La mayoría tiene sistemas de decisión comunitarios y horizontales.

Conclusión

Auroville es un modelo destacado de una comunidad intencional que busca operar fuera de las normas económicas tradicionales. Otros lugares como Findhorn, Christiania, Tamera y Twin Oaks también exploran formas alternativas de organización social, económica y ambiental, mostrando que es posible vivir de manera diferente al sistema capitalista convencional. Estas comunidades representan laboratorios vivientes para experimentar con formas más justas y sostenibles de vida colectiva, mas civilizadas que las actuales ciudades donde reina la barbarie, caos, crimen impune y deshumanización.

miércoles, 25 de diciembre de 2024

Sobre la inteligencia artificial parte 1: Trabajo y consumo, sumisión a la máquina

 


Durante largo tiempo hemos interactuado con bots, o sistemas que automatizan procesos: esa incesante voz robótica que nos guía a través de los menús telefónicos, o incluso los chats de servicios al cliente. Sin embargo, la irrupción de los modelos de lenguaje, como chatGPT y similares, ha acelerado la adopción de estos sistemas de cara al consumidor.

Veamos algunos ejemplos: ciertas cadenas de comida rápida, como Wendy’s, se encuentran en la búsqueda de optimizar sus tiempos de atención mediante inteligencia artificial (IA). McDonald’s, en un intento de prueba, ha automatizado una de sus tiendas, aunque la interacción humana ya había disminuido hace años: el hecho de efectuar tu pedido a través de una pantalla táctil gigante en el restaurante, al mismo tiempo que asombra, genera cierto temor.

Se sugiere que la interacción con chatbots será algo a lo que debemos acostumbrarnos, pero ¿debería ser así? Emitir un juicio definitivo es complicado, debido a la cantidad de factores en juego. Por un lado, podemos reflexionar desde la perspectiva de los dueños de empresas y emprendedores, sean megacorporaciones o pequeños negocios. Por otro lado, tenemos el aspecto humano, los empleados que podrían ser reducidos a un simple número. Finalmente, el usuario, el cliente, que espera un servicio oportuno y eficiente.

¿Cómo encontramos el equilibrio?

No estoy seguro de que exista tal, ya que inclinarse por una opción u otra es muy difícil. Dukaan, una startup india, anunció el despido del 90 % de su personal de atención al cliente para reemplazarlos con IA4. Desde la perspectiva de los empleados, por supuesto, esto es desagradable. Sin embargo, el CEO de la compañía comunicó que esta decisión incrementó la productividad en atención al cliente, reduciendo el tiempo de resolución de casos satisfactorios de 2:13 horas a 3:12 minutos. Además, el costo del área se redujo en un 85 %. Entonces, ¿acaso no ganan el cliente y la empresa? Parece un 2 a 1, ¿qué hacer en esta situación?

Este ejemplo nos muestra el dilema al que nos enfrentaremos de ahora en adelante, donde desde cualquier trinchera deberíamos tomar una postura o decisión. Como empresario, Suumit Shah, el CEO de Dukaan, está apostando por su negocio, buscando la satisfacción del cliente y la eficiencia. Como cliente, puedo estar más feliz al recibir una atención más rápida y certera. Entonces, ¿deberíamos, en uno de esos bandos, aceptar que no haya humanos de por medio?

¿Y qué sucede con los empleados despedidos? Por supuesto, para ellos la noticia es desalentadora. Por muy azucarada que se presente, han perdido su fuente de ingresos. Pero, ¿cómo competir contra un sistema que lleva a cabo su trabajo con tal rapidez? y mas importante aún ¿Si los consumidores del sistema se quedan sin ingresos ¿Cómo continuiran consumiendo y de donde obtendrán sus ingreos? No parece un modelo muy sostenible, ya que se carga sus propias bases.

Retornamos a la pregunta inicial: ¿existe un punto medio?

Sinceramente, vuelvo a responder que no. Juzgar es complicado. ¿Cómo criticar a una empresa que busca ser rentable? Quizás podríamos invocar el famoso “el fin justifica los medios“, algo que usan como razón tanto explotadores como tiranos y genocidas, pero en el fondo de todo está el legítimo deseo de prosperar como empresa aunque sea a costa del medio ambiente, la explotación y la propia sostenibilidad del sistema, entregando un producto de calidad al usuario. Sin embargo, ¿eso hace permisible que haya humanos como daño colateral? No debería.

La filosofía desde la ética tiene mucho que aportar, aprender y valorar en esta discusión. Aunque todavía no sabemos dónde establecer la medida, visceralmente es fácil criticar a las empresas que prescinden de los humanos. Claro, esto pone en riesgo no solo a los despedidos, sino a todos nosotros, ya que una vez que se inicia el camino, este se traza; pero también existen otros factores que convergen, chocan y crean un punto de quiebre complejo donde los términos “ganadores” y “perdedores” quedan muy difusos.

Se ha propuesto utilizar la IA como “asistente“, lo cual podría ser interesante para mitigar el desplazamiento laboral, pero ¿es realmente rentable a largo plazo? Por supuesto que no. Estas herramientas implican un costo adicional, y con el avance de la IA, seguramente llegará un punto en el que el departamento de finanzas tendrá que decidir entre una opción u otra, y siendo simplistas y no mirando a futuro, los bots son más baratos que los humanos pero, los bots no mantienen familias, pensiones, el sistema y el estado, lo que conlleva el inevitable colapso de estos. Por ende, tanto robots como bots conllevan un alto coste energético que se ha eliminado de la ecuación por ser incomodo y poco atractivo a la hora de valorar las consecuencias y rentabilidades, la energia que consume realmente esta técnologia supera con creces a los costes del trabajo humano, como veremos mas adelante.

La huella ecológica de la Inteligencia Artificial: ¿cuánto consume y contamina esta tecnología?

La mal llamada Inteligencia Artificial que ni es inteligente ni es artificial es uno de los temas más candentes actualmente, fuera y dentro del ámbito tecnológico. Desde la irrupción de la herramienta ChatGPT en 2022, la IA generativa ha estado en el centro de todas las conversaciones, aumentando su popularidad exponencialmente y convirtiéndose en una aliada para muchas tareas del día a día. Si bien es una tecnología revolucionaria en muchos aspectos (permite la automatización de infinidad de procesos, la personalización de mensajes, la creación de contenidos originales, etc), también demanda una enorme cantidad de recursos para su desarrollo, implementación y funcionamiento.

En términos generales, la huella ecológica de la IA abarca diversos aspectos, desde la energía requerida para alimentar los centros de datos donde se ejecutan los algoritmos hasta la extracción de materiales para la fabricación de dispositivos hardware especializados. Estos recursos incluyen electricidad, agua, metales y otros materiales.

Uno de los mayores consumidores de recursos dentro del ámbito la IA es el entrenamiento de modelos de deep learning y machine learning, que implica procesar enormes conjuntos de datos a través de algoritmos complejos. Esto supone la inversión de una gran cantidad de energía y tiempo de computación, lo que se traduce en emisiones de carbono significativas, especialmente cuando se utilizan servidores y sistemas de refrigeración intensivos.

¿Cuánta energía y recursos consume la IA?

Medir el impacto medioambiental es complejo, porque, en primer lugar, la inteligencia artificial está siendo desarrollada por multitud de empresas y aplicada en infinidad de sectores; y en segundo lugar, porque existe cierta opacidad sobre este tipo de avances tecnológicos (las grandes compañías no están obligadas a rendir cuentas ni dar información sobre el consumo de energía y recursos que implica la IA). Pese a ello, existen diversos estudios que ofrecen algunos datos.

Según datos de la Asociación de Maquinaria Computacional (ACM), las tecnologías de la información y comunicación (TIC) producían en 2021 entre el 1,8% y el 3,9% de las emisiones mundiales de carbono, una cifra que con toda seguridad habrá aumentando en los últimos años. Solo en Estados Unidos, los centros de datos suponen el 1,8% del consumo eléctrico del país.

Según la estimación realizada en 2020 por Payal Dhar, y publicada en la prestigiosa revista Nature, la huella de carbono de entrenar a un solo gran modelo lingüístico como ChatGPT equivale a unas 300 toneladas de dióxido de carbono emitido (equivalente a la que podría emitir un español promedio en 60 años).

Uno de los primeros informes que se realizaron sobre la huella de la IA, firmado por un equipo de la Universidad de Massachusetts Amherst, señaló que entrenar un gran modelo de lenguaje natural, como ChatGPT, produce las mismas emisiones de CO2 a la atmósfera que 125 vuelos de ida y vuelta de Nueva York a Pekín. Otro estudio de la Universidad de Copenhague reveló que en una sola sesión de entrenamiento se utiliza el equivalente al consumo energético de un año de 126 hogares daneses, y se emite la misma cantidad de CO2 que 700.000 kilómetros de conducción.

Pero no solo las emisiones de gases de efecto invernadero son parte de la huella ecológica que deja la IA, también los recursos hídricos que consume se deben tener en cuenta. Los servidores necesitan agua para refrigerarse: solo el entrenamiento de una inteligencia artificial como ChatGPT o similar puede consumir más de 700.000 litros de agua dulce limpia en los centros de datos. Esta cantidad es la equivalente a la necesaria para fabricar más de 350 vehículos de alta gama, o para llenar una torre de refrigeración de una central nuclear, como apuntan algunas investigaciones.

Posibles soluciones para reducir el impacto

En este contexto, es fundamental conocer el impacto que tiene la IA en el medio ambiente. Algunas empresas ya están buscando soluciones para tratar de reducir las emisiones y el gasto de recursos, así como para mitigar las consecuencias de la puesta en marcha de de este tipo de tecnologías. Un ejemplo es la startup Hugging Face, que nació en 2022 y es capaz de estimar de forma precisa las emisiones producidas durante todo el ciclo de uso del modelo de IA y no solo durante el entrenamiento.

La compañía calculó que el entrenamiento de BLOOM (su propio modelo de lenguaje) generó 25 toneladas métricas de emisiones de CO2, como apunta un artículo del MIT. Pero, según los investigadores, esa cifra se duplicó cuando se tuvieron en cuenta las emisiones producidas por la fabricación del equipo informático utilizado para entrenarlo, la infraestructura computacional más amplia y la energía requerida para ejecutar BLOOM después de entrenarlo.

Paradójicamente, otras empresas, que van desde agencias hasta consultoras, han desarrollado calculadoras basadas en IA que calculan la huella de carbono de campañas publicitarias o de proyectos concretos. Si bien la IA requiere numerosos recursos para funcionar, también puede ayudar a hacer más eficientes los procesos en múltiples sectores, permitiendo así a las empresas a ser "un poco más sostenibles" (sarcasmo). Por ejemplo, GroupM hace tiempo que desarrolló una calculadora que mide la huella de carbono de sus campañas, y Scope3 tiene la misión de descarbonizar una industria tan grande y omnipresente como la de la publicidad digital, mediante herramientas y soluciones que permitan el ahorro de recursos y la optimización de la cadena publicitaria (esto es como talar un bosque para construir un parque).

Adelantando datos:

Las emisiones de carbono de Google aumentaron un 48% en cinco años debido al auge de la inteligencia artificial (IA), evidenciando uno de los principales problemas del fulgurante desarrollo de esta tecnología: su voraz consumo de energía.

Los modelos de lenguaje en los que se basan las IA generativas necesitan una capacidad de cálculo enorme para entrenarse utilizando miles de millones de datos, lo que requiere servidores potentes.

Luego, cada vez que un usuario envía una consulta a ChatGPT o a cualquier otra IA generativa hace funcionar servidores situados en un centro de datos.

Estos servidores consumen electricidad, se calientan y es necesario refrigerarlos con sistemas que a su vez requieren energía.

Según la Agencia Internacional de la Energía (AIE), los centros de datos emplean generalmente alrededor del 40% de su electricidad para alimentar los servidores y el 40% para enfriarlos.

Varios estudios señalan que una consulta a ChatGPT requiere de media 10 veces más energía que una simple consulta al motor de búsqueda de Google.

El auge de la IA desde 2022 llevó a gigantes de Internet, como Amazon, Google y Microsoft, a invertir masivamente en la creación de centros de datos en todo el mundo.

En su informe medioambiental, Google destaca el aumento del consumo de energía en sus centros de datos, así como el repunte de las emisiones vinculadas a la construcción de nuevos centros de datos y a la modernización de los ya existentes, o la construcción de nuevas centrales nucleares contaminantes y peligrosas para abastecer de energia los nuevos centros de AI.

¿Cuánta energía consume la IA?

Antes de la fiebre de la IA, los centros de datos representaban en torno al 1% del consumo mundial de electricidad, según la AIE.

Si se suman la IA y el sector de las criptomonedas, los centros de datos consumieron casi 460 Twh de electricidad en 2022, es decir el 2% de la producción mundial total, según la institución.

Esta cifra podría duplicarse en 2026 hasta alcanzar los 1.000 Twh, lo que equivaldría al consumo eléctrico de Japón, advierte en un informe.

Alex de Vries, economista de la Universidad Libre de Ámsterdam, elaboró un modelo del consumo eléctrico necesario sólo para la inteligencia artificial basándose en proyecciones de ventas de la empresa Nvidia, cuyos procesadores son esenciales para entrenar modelos de IA.

Si las estimaciones de ventas de Nvidia para 2023 son correctas, y si todos los servidores funcionan al máximo de su capacidad, podrían consumir entre 85,4 y 134 Twh al año, lo que consume un país como Argentina, escribe en un artículo.

"Las cifras que puse en mi artículo eran bastante prudentes al principio porque no tienen en cuenta procesos como las necesidades de refrigeración", declaró a AFP.

El año pasado, las ventas de Nvidia superaron sus previsiones, por lo que las cifras podrían ser aún mayores, añadió.

Los analistas de Wells Fargo sugirieron que la demanda de electricidad en Estados Unidos podría aumentar un 20 por ciento para 2030, en parte debido a la IA. Los cálculos son exponenciales, a pesar de que no están todas las variables en la ecuación. ¿Es la IA una amenaza para el planeta y la humanidad? SI, pero no como en las peliculas nos muestran, y que trataremos mas adelante.

¿Cómo gestionan los centros de datos esta mayor demanda de energía?

La IA va a transformar el sector de los centros de datos, reconoce Fabrice Coquio, de la empresa Digital Realty, que gestiona un enorme centro de datos en las afueras de París, parte del cual estará consagrado a la IA.

"Será exactamente como la nube (servicios informáticos desmaterializados), quizás un poco más masiva en términos de despliegue", explicó a AFP durante una visita de las infraestructuras en abril.

Mientras que los servidores con una potencia de cálculo media pueden colocarse en salas con sistemas de aire acondicionado, aquellos mucho más potentes necesarios para la IA tienden a calentarse más y requieren bombear agua directamente a los equipos para enfriarlos, explicó Coquio.

"Sin duda, esto requiere servidores, equipos de almacenamiento y comunicaciones diferentes", insistió.

¿Cómo actúan los gigantes de internet?

En un momento en el que los gigantes de la tecnología buscan incorporar cada vez más inteligencia artificial a sus productos, a pesar de que no es rentable, pues deben pagar mucho por ella y no la pueden vender, sino ofrecer gratuitamente al consumidor, nadie se pregunta por qué, simplemente los expertos temen que haya una explosión en el consumo de electricidad.

Al igual que Google, las emisiones de carbono de Microsoft, número dos mundial de la nube, aumentaron un 30% en 2023 con respecto a 2020.

Si bien Google, Amazon y Microsoft destacan su inversión en las "energías renovables" fabricadas y producidas con combustibles fósiles y materiales altamente contaminantes para alimentar sus centros de datos, sus objetivos de neutralidad carbono parecen alejarse.

Sin embargo, AWS (la nube de Amazon) se comprometió a convertirse en una empresa con cero emisiones de carbono para 2040, mientras que Google prevé lograr lo mismo en todas sus actividades para 2030.

Microsoft se puso como objetivo un balance de carbono negativo también para 2030. Una promesa que hizo antes de la explosión de la IA, reconoció en mayo su presidente, Brad Smith, en una entrevista en Bloomberg.

Fuentes:

filosofiaenlared.com/2024/02/la-humanidad-frente-a-la-ia

programaticaly.com/portada/huella-ecologica-inteligencia-artificial-cuanto-consume

ojoalclima.com/articles/por-que-consume-tanta-energia-la-inteligencia-artificial

Inteligencia artifical: una visión anarquista (publicación de pensamiento contra la máquina)(2024)